Pressebericht 11.03.2020 | Alte Siegel und Wappen werden in der Volksbank lebendig.

Pressebericht 11.03.2020 | Alte Siegel und Wappen werden in der Volksbank lebendig.

Alte Siegel und Wappen werden in der Volksbank lebendig.

Datum Quelle Artikelinhalt
11.03.2020 SZ-TT Alte Siegel und Wappen werden in der Volksbank lebendig. Bericht über den Heraldik-Vortrag des Förderkreises Heimatkunde.

Abkürzungen:
SZ-TT = Schwäbische Zeitung, Ausgabe Tettnang
SZ-WG = Schwäbische Zeitung, Ausgabe Wangen
SK-FN = Südkurier, Ausgabe Friedrichshafen

TT-SN = Tettnanger StadTTnachrichten

Infotafeln

Infotafeln

Informationstafeln an historisch wertvollen Gebäuden der Stadt

Mit dem Anbringen von Informationstafeln an historisch wertvollen Gebäuden der Stadt werden zwei Ziele verfolgt. Zum einen sollen die Bürger Informationen zu den Gebäuden erhalten und sich dadurch stärker mit der Stadt identifizieren. Zum anderen will man den Gästen Hinweise auf die Stadtgeschichte geben und sie bei ihrem Aufenthalt informativ unterhalten, damit sie einen geschichtlichen Einblick von Tettnang mitnehmen.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv, dem Tourist-Info Büro und der Stadt Tettnang hat der Förderkreis Heimatkunde Anfang 2008 an 49 Gebäuden Infotafeln anbringen lassen. Die 40 x 30 cm großen Acrylglastafeln zeigen auf weißem Hintergrund gut lesbare Texte mit geschichtlichen Informationen, das Tettnanger Wappen und eine laufende Nummer, die im Stadtplan wieder zu finden ist.

Anfang 2008 wurden 27 der wichtigsten historischen Gebäude in Tettnangs Innenstadt mit Informationstafeln versehen. Im Frühjahr 2010 folgte eine zweite Serie, bei der vor allem Bürgerhäuser in der Innenstadt und Bauwerke im Stadtrandgebiet und in den Tettnanger Ortschaften folgten.

Alle berücksichtigten Gebäude werden mit Bildern und Tafeltexten auch unter der Rubrik » Sehenswürdigkeiten vorgestellt.

Pressebericht 24.01.2020 | Bericht über einen Artikel im FH-Kurier Nr. 89: Die erstaunliche Geschichte vom Bodensee-Räuber und seinem Sohn.

Pressebericht 24.01.2020 | Bericht über einen Artikel im FH-Kurier Nr. 89: Die erstaunliche Geschichte vom Bodensee-Räuber und seinem Sohn.

Datum Quelle Artikelinhalt
24.01.2020 SK Bericht über einen Artikel im FH-Kurier Nr. 89: Die erstaunliche Geschichte vom Bodensee-Räuber und seinem Sohn.

Abkürzungen:
SZ-TT = Schwäbische Zeitung, Ausgabe Tettnang
SZ-WG = Schwäbische Zeitung, Ausgabe Wangen
SK-FN = Südkurier, Ausgabe Friedrichshafen

TT-SN = Tettnanger StadTTnachrichten

Altar Anna-Kapelle

Altar Anna-Kapelle

(v.l.n.r.):
Die 1513 errichtete St. Anna-Kapelle in Tettnang.
Graf Ulrich VII. von Montfort zu Tettnang.
Gräfin Magdalena von Montfort geb. von Oettingen-Wallerstein.
Der Engel tröstet Anna und bringt ihr die frohe Botschaft.

Gotische Altarflügel als Reproduktion in St. Anna zurück

Die spätgotische St. Anna-Kapelle ist das älteste sakrale Gebäude der Stadt. Gleichzeitig mit dem Bau gab das Stifterpaar einen Flügelaltar in Auftrag, der längst verschollen ist. Lediglich die beiden Altarflügel existieren noch im Besitz der Fürsten von Oettingen. Der Förderkreis Heimatkunde hat eine verkleinerte Reproduktion der beiden Flügel mit den historischen Bildnissen angefertigt und im Chor der Kapelle angebracht. Damit besitzt St. Anna zumindest wieder eine Nachbildung der historischen Altarflügel. Sie erzählen am ursprünglichen Ort ein Stück Tettnanger Geschichte.

Die St. Anna-Kapelle wurde von Graf Ulrich VII. von Montfort und seiner Gemahlin Magdalena von Oettingen-Wallerstein im Jahr 1513 gestiftet. Mit dem Kapellenbau und der Wahl der Patronin war der Wunsch des Stifterpaares nach erneutem Kindersegen verbunden. Zwar hatte Magdalena schon neun Kindern das Leben geschenkt, doch waren die zwei Söhne früh gestorben und die sieben Töchter nicht erbberechtigt. Die Ausstattung der Kapelle mit den Wappen der Ahnen verweist auf den Beweggrund der Stiftung: Fürbitte um den Fortbestand des gräflichen Hauses Montfort.

Die Bilder auf den Flügeln sind Werke des bedeutenden Memminger Künstlers Bernhard Strigel, der auch im Auftrag von Kaiser Maximilian arbeitete und den Habsburger mehrfach porträtiert hat. Sie zeigen im geöffneten Zustand zwei Szenen aus dem Leben der hl. Anna, der Patronin der Mütter, und im geschlossenen Zustand die Bildnisse des Stifterpaares. Die Bilder sind auf Fotoleinwand gedruckt und die hölzernen Rahmen den Originalflügeln nachempfunden. Im geöffneten Zustand erscheint im Hintergrund eine Beschreibung von Altar und Bildnissen.

Die Arbeiten an Bild- und Rahmenreproduktion wurden nach Genehmigung durch den Kirchengemeinderat und Unbedenklichkeitserklärung seitens der Denkmalbehörde begonnen. Die Negative der Bilder stammen aus dem Stadtarchiv. Hans-Josef Driller hat sie in druckbare Dateien umgewandelt. In zahlreichen Arbeitsstunden und bei Übernahme der Materialkosten wurde der Rahmen nach historischem Vorbild von Siegfried Obert angefertigt und von Siegfried Locher fachgerecht bemalt und teilvergoldet. Die Firmen Klebecompany Ochsner (Bilddruck) und Oskar Hafen (Scharniere und Aufhängung) haben nur die Materialkosten in Rechnung gestellt, die der Förderkreis übernommen hat. Im Rahmen des Anna-Patroziniums wurden die Tafeln am 26. Juli 2010 während eines Gottesdienstes von Pfarrer Norbert Bentele geweiht und erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die St. Anna-Kapelle ist tagsüber geöffnet. Die Altartafeln befinden sich an der rechten Chorwand und können dort betrachtet werden. Umfangreiche Informationen zur St. Anna-Kapelle und den weiteren 24 Kapellen im Stadtgebiet von Tettnang sowie den sechs Kapellen in der Gemeinde Meckenbeuren bietet das Buch » Kapellen in Tettnang und Meckenbeuren.

» Pressebericht SZ-TT vom 24.07.2010

 

 

Stadtführung Neubürger

Stadtführung Neubürger

Stadtführung für Neubürger

Es liegt im Interesse der Stadt und ist auch ein Anliegen des Förderkreises Heimatkunde, dass sich Neubürger schnell in Tettnang einleben, hier wohl fühlen und mit ihrer Stadt identifizieren. Um diesen Prozess zu unterstützen, erhalten die Neubürger mit ihren Anmeldeunterlagen einen Gutschein zu einer kostenlosen Stadtführung. Diese wird von Mitgliedern des Förderkreises (die gleichzeitig offiziell Schloss- und Stadtführer sind) an zwei Terminen im Jahr durchgeführt. Mit dem gleichen Schreiben erhalten die Neubürger einen Gutschein für die Teilnahme an einer Exkursion des Förderkreises.